Betriebliche Integrationshilfe

Zu Beginn der Zusammenarbeit von hörgeschädigten und normal hörenden Kollegen tauchen im Betrieb häufig Missverständnisse auf, die unbeabsichtigt zu größeren Schwierigkeiten führen können, weil z.B. Material zerstört oder verschwendet wurde oder gar Kunden Anlass zu Reklamationen haben.

Eine Kündigung innerhalb der Probezeit ist dann schnell ausgesprochen. Oft sind es kommunikative Probleme im Umgang mit neuen Kollegen, die die Einarbeitung erschweren. Manchmal müssen Arbeitsabläufe auch angepasst werden.

Der betriebliche Integrationshelfer des Handzeichen-Teams kann den hörgeschädigten Arbeitnehmer während der ersten sechs Monate seines Beschäftigungsverhältnisses unterstützen, damit er die Chance hat, dauerhaft ein vollwertiger und erfolgreicher Mitarbeiter des Betriebes zu werden.

Bei Eignung kann die Kostenübernahme für die Teilnahme an der Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung beim Jobcenter beantragt werden.